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Informationen zur Therapie

Schon seit langem ist die wohltuende Wirkung des Pferdes auf Körper, Geist und Seele des Menschen bekannt. Die Reittherapie nützt diesen Effekt zur Linderung und Heilung psychosozialer Störungen und körperlicher Erkrankungen. Die individuelle und soziale Entwicklung von verhaltensauffälligen, körper- oder geistig behinderten sowieso psychisch kranken Kindern wird gefördert.

 

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Dabei ist es wichtig, mit geeigneten und speziell dafür ausgebildeten Pferden zu arbeiten - und diese mit Liebe, Achtung und Respekt zu behandeln. Ich setze dabei ausschließlich Islandpferde ein. Sie sind sowohl durch ihre geringe Größe, ihr knuddeliges Aussehen und ihr ausgeglichenes, freundliches Wesen dafür bestens geeignet. Die Pferde werden artgerecht im Offestall und im Herdenverband gehalten. Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten untereinander kann sich so auf die Kinder übertragen. Jedes Pferd wird sorgfältig ausgebildet um individuell passend eingesetzt zu werden. 

(Mehr Informationen über Islandpferde finden sie auf  www.ipzv-oberpfalz-nord.de )

 

 

 

Die Arbeit und der Umgang mit den Pferden hilft den Kindern Ängste und Frustrationen abzubauen. Sie lernen zu vertrauen und Beziehungen aufzubauen. Durch Spielen, Reiten und Turnen mit und auf dem Pferd steigt ihr Selbstwertgefühl. Das Pferd bewertet nicht - es nimmt jedes Kind so an wie es ist und reagiert echt und unmittelbar. Die Wahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit und das soziale Verhalten werden dabei gefördert. Körperliche Beschweren werden positiv beeinflusst und die Grob- und Feinmotorik gezielt gefördert. Ganz wichtig ist Raum und Zeit zu geben um emotional auf das Pferd zu reagieren, es zu streicheln, zu umarmen und es als Freund zu erleben. Die Kinder lernen im geschützten Rahmen des Therapieplatzes oder in der Natur bei Ausritten im Gelände zu führen - geführt zu werden - getragen zu werden - zu umarmen und loszulassen. Sie genießen die individuelle Zuwendung in Einzelstunden oder üben soziales Verhalten bei Angeboten in der Gruppe. Kinder mit körperlichen Einschränkungen sehen die Welt aus einer neuen Perspektive, das Pferd verleiht ihnen Beine, macht sie mobil. 

 

 

 

Wenn die Kinder in den Stall kommen sind sie in unmittelbarem Kontakt mit dem Pferd. Sie erfahren, dass man für die Tiere sorgen, sie füttern, pflegen und Stall und Auslauf sauber halten muss. Die Pferde verhalten sich ungeniert, sie nähern sich dem Kind interessiert, wenden sich ab und fordern stetig Aufmerksamkeit. Das Kind erhält somit die Möglichkeit zu unbegrenztem sozialen Lernen.

 

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Jeder Mensch ist in seinem Wohlbefinden und seiner Leistungsfähigkeit auf wohlwollenen Zuspruch, verlässliches Umsorgen und die liebevolle Hingabe seines Gegenübers angewiesen. Dies kann nur weitergeben, wer es selbst erfahren hat. Das Pferd kann ihm dabei helfen.

 

 

 

Ziel des heilpädagogischen Begleitens mit dem Pferd ist es den Kindern Erfahrungen in allen Lebensbereichen zu vermitteln und diese Erlebnisse und Lerninhalte auf ihr alltägliches Leben zu übertragen. Kinder mit körperlichen und geistigen Defiziten werden gezielt gefördert und die Entwicklung wird positiv beeinflusst. In der Frühförderung können Impulse gesetzt werden, die schnelleres Lernen ermöglichen. Kinder mit Sinnesschädigungen können mit dem Pferd als Partner neue Lebenswelten erobern. Das Pferd ist ein sensibles, beziehungsfähiges Lebewesen voller Kraft und Anmut, welches auf das Innere des Menschen reagiert. Es kann den Kindern helfen, sich selbst zu entdecken und in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen.

 

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